Eigenblutspende
vor einer Operation
Bei einer Reihe von planbaren (also nicht eiligen) Operationen ist
es sinnvoll, dass Sie vorher Ihr eigenes Blut spenden. Blutverluste während
und nach der Operation können dann mit Ihrem eigenen Blut ersetzt
werden. So kann in den meisten Fällen die Gabe von Fremdblut vermieden
werden.
Die Eigenblutspende wird je nach voraussichtlich benötigter Menge an
zwei
oder mehr Terminen jeweils im Abstand von einer Woche vorgenommen. Damit
die Lagerfähigkeit der Konserven nicht überschritten wird, ist eine genaue
Terminplanung erforderlich. Der letzte Spendetermin sollte ungefähr zwei
Wochen vor dem geplanten Aufnahmetermin liegen, damit ihr Körper
ausreichend Zeit hat, bis zu Operation Blut nachzubilden.
Wir bestimmen vor Beginn der
Eigenblutspende den Eisenvorrat in Ihrem Körper über einen Blutwert
(Ferritin). Dann entscheiden wir, ob der Eisenvorrat für die Periode
der Eigenblutspende ausreicht oder ob er durch Einnahme von Eisentabletten
bzw. (in seltenen Fällen) Eisenspritzen erhöht werden muss.
Diese Tablette oder Spritzen würden Sie dann von uns erhalten.
Ebenfalls über einen Blutwert bestimmen wir die Mange an rotem
Blutfarbstoff (Hämoglobin) in ihrem Blut. Er muss in ausreichender Menge
vor der Eigenblutspende vorhanden sein. Sie dürfen nicht blutarm sein.
(Bei Blutarmut gibt es die Möglichkeit, bei der Krankenkasse
die Kostenübernahme für ein blutbildendes, leider sehr teures Medikament,
Erythropoetin, zu beantragen. Darüber können wir Ihnen auf Anfrage mehr
sagen).
Bei der Blutspende wird eine Armvene
punktiert und das Blut in einen Beutel geleitet, der ungefähr 500
ml fasst. Die Blutspende dauert mit Pause etwa 1 bis 2 Stunden.
Kommen Sie bitte in bequemer Kleidung,
denn Sie müssen einige Zeit auf der Spenderliege verbringen. Sie
dürfen und sollten vorher frühstücken. Sie können
sich auch Lesestoff und ein zweites Frühstück mitbringen.
Nach der Blutspende und einer kleinen
Ruhepause gehen Sie wieder nach Hause, möglichst in Begleitung. Sie
dürfen nicht selbst ein Auto lenken, sondern müssen sich fahren
lassen und dies auch von vornherein einplanen.
Falls erforderlich, erhalten Sie für den Arbeitgeber eine Bescheinigung
über die Blutspendetage, da Sie am Tag der Eigenblutspende nicht arbeiten
sollten.
Für weitere Fragen, die vielleicht
offen geblieben sind, stehen Ihnen Frau Dr. Tollgaard und Schwester Gabriele
Kölling gerne zur Verfügung.
| Eigenblutambulanz |
(0511) 970-1522 |
Mo. bis Fr. 8.00 - 15.30 Uhr |
| Chefarztsekretariat |
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Mo. bis Fr. 8.30 - 15.00 Uhr |
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